Mittwoch, 30. August 2017

So ist das, wenn man Geschichten macht ...






„Papa, warst du früher Schriftsteller?“
„Nein, wie kommst du denn darauf?“
„Mutti hat gestern gesagt, du hättest früher ganz schöne Geschichten gemacht!“

Dienstag, 29. August 2017

Artikel: Witze schreiben ist harte Arbeit

(c) pixabay - nemo
Das kann ich gut nachvollziehen, denn Texte brauchen viel Aufmerksamkeit, wenn Sie auch Aufmerksamkeit bekommen sollen.

(Zitat)
Witze schreiben ist harte Arbeit
Lustig sein auf Knopfdruck: Gagschreiber haben nur wenige Stunden Zeit für ihre Arbeit. Geld gibt es nur, wenn der Witz es in die Show schafft, zeigt der Beruf der Woche.


http://www.zeit.de/karriere/beruf/2013-04/beruf-gagschreiber 




Montag, 21. August 2017

Storytelling - eine entscheidende Fähigkeit!

(c) pixabay - Prawny

Ach, dieser Mensch spricht mir aus der Seele, denn ich habe kürzlich gehört, dass Kinder im
Kindergartenalter heutzutage schon Kurse besuchen müssen, um schon in diesem zarten Alter mit einer Fremdsprache oder anderen Dingen - beispielsweise Grammatik - belästigt werden, die erst in einem späteren Alter relevant werden.

Meine laienhafte Übersetzung: "Die Tatsache, das man Storytelling keine Wichtigkeit beimisst, frustriert mich. Nicht nur, weil man so wenig Wert auf die Kreativität der Kinder legt, sondern auch, weil Storytelling mehr ist nur eine Kunst - es ist eine entscheidende Fähigkeit für Leben und Handel."




The fact that no importance is placed on storytelling makes me very frustrated not only because it puts so little value or emphasis on children’s creativity, but also because storytelling is more than simply an art – it is a crucial skill for life and commerce.

Quelle:
https://www.theguardian.com/lifeandstyle/2017/may/19/ditch-the-grammar-and-teach-children-storytelling-instead

Freitag, 18. August 2017

Aufrüttelnder Effekt eines Horrorfilms in TV-Spot

  
(c) Ines Friedrich - pixelio.de
 
Ich bin natürlich ein Fan von Storytelling, sonst hätte ich ja meinen Beruf verfehlt ... 
 
Aber diesen Spot finde ich langsam grenzwertig. Mein Herz hat bestimmt zwei Takte ausgesetzt ... Ich hoffe, Eltern horchen auf und der Spot hat den gewünschten Effekt! ....

Mittwoch, 16. August 2017

Tarot ist Storytelling!

Bereits im Jahre 2010 habe ich ein kurzes Video aufgenommen zum Thema "Tarot ist Storytelling", das ich gerade beim Aktualisieren meines Youtube-Kanals wiederentdeckt habe. Am Inhalt hat sich außer meiner Frisur nicht sehr viel geändert - Tarot ist immer noch Storytelling par excellence! Auch Tarot wird heute mehr und mehr in Beratungen und Coachings eingesetzt, um mit Hilfe der Sprache der Bilder etwas über die eigenen Gefühle und Gedanken zu erfahren und vor allem es auszudrücken.

Wer mehr über Tarot erfahren möchte, ist auf meinem Blog oder meine diesbezügichen Facebookseite herzlich gern gesehen:

Blog:  http://tarotberatung-aachen.de/
Facebookseite: https://www.facebook.com/Tarotkartenlegerin


Marketing-Tricks

Ein brillianter und unterhaltsamer Vortrag von Felix Thönessen - ca. 19 Minuten.
So fallen wir auf die Storys der großen Konzerne rein. ...


Dienstag, 15. August 2017

Die Lebengeschichte mit Inhalt füllen

Peter Dinklage (Tyrion Lannister from "Game of Thrones") motiviert aufgrund seiner eigenen Lebensgeschichte nicht auf den passenden Moment zu warten, sondern hier und Jetzt loszulegen.  Zwei lohnende Minuten!

Montag, 14. August 2017

Eine fantastische Geschichte ohne Worte

Spannende, unterhaltsame und zudem lehrreiche Geschichten kann man auch ohne Worte erzählen! So wie in diesem preisgekrönten Kurzfilm. Anschauen lohnt sich!



Mittwoch, 9. August 2017

Storytelling im Marketing

Eine schöne Erklärung von Rainer Wälde was Storytelling ist und was es heute im Marketing für Unternehmen bedeutet. (Video - 10 Minuten)

Dienstag, 8. August 2017

Geschichten formen unsere Wirklichkeit

(c) pixabay - DeeDee51
Fängt es nicht an mit den Geschichten, 
die wir einander erzählen? 

Denn was wir uns erzählen,
formt unsere Gefühle;
es formt unsere Gedanken,
unsere Charaktere,
unseren Gerechtigkeitssinn,
unsere Neugierde,
und am Ende unsere Wirklichkeit.

Rebecca Martin

Samstag, 5. August 2017

Life is a story: Quatsch‘ keine Märchen!



oder: Geschichten sind unser Leben – aber nicht immer angebracht …
(c)  Gudrun Anders
 
Wissen Sie, was mein Hund mich gelehrt hat? Jetzt höre ich Sie bestimmt so etwas sagen wie „bei jedem Wetter raus müssen“, „immer auf den Hund Rücksicht nehmen müssen“ oder vielleicht auch „einen treuen Gefährten an der Seite haben“. Ja, alles richtig. Aber was ich wirklich von meinem kleinen, frechen ADHS-Hund gelernt habe, ist, das „NEIN“ ein wirklich prima Wort ist.

Lucky, mein kleiner schwarzer Tibet-Terrier, war schon als Welpe ein echtes Energiebündel, kaum zu stoppen, immer am herumrennen und mit immer neuem Blödsinn im Kopf. Da wurden Teppiche angenagt,  die alte Katze quer durch die Bude gejagt, Schuhe verschleppt und große Benjamini geköpft, weil er seinen Stock draußen lassen musste und es im Haus schließlich auch welche gab. Auch PC-Kabel hatte er zu fassen, Küchenrollen wurden zerfetzt, die Couch hat links an der Seite ein Loch mehr und die Papier- und Abfallkörbe wurden sehr oft einmal mehr gefüllt als nötig. 

Und – sah es nicht toll in meinem Wohnzimmer aus, als er mein Lieblingskissen zerfetzte? (rechts)

Langweilig war es jedenfalls in den ersten Monaten mit ihm nicht. Oft hatte ich das Gefühl, das „Nein“ sein Lieblingswort sein musste – er wollte es einfach zu oft hören.

Täglich gingen wir mit ihm raus, und schon bald hörte er auf seinen Namen oder meinen Pfiff und wir arrangierten uns bei den Spaziergängen wer das Sagen hatte: meistens ich. Meistens – nicht immer. ….

Ihm „sitz“ beizubringen war keine große Sache, irgendwann gab er sogar Pfötchen, wenn er ein Leckerli dafür bekam und auch Stöckchen bringen machte er gern. Wenn er wollte. Wenn er keine Lust hatte, hatte der Hund einfach keine Lust und beschnupperte lieber die wohlriechende Landschaft.

Trotz vielen Übens war aber das „Nein“ unser Lieblingswort. Da wurden im Flur herumstehende Schuhe mal eben angeknabbert, dafür die Spielzeuge nicht angeschaut, Bälle im Bett – am liebsten unter meinem Kopfkissen – versteckt und die Couchkissen als Raufkumpanen verwendet.

Es nützte nichts, ich musste mal zur Hundeschule – und bekam gleich in der Probestunde eine Lektion fürs Leben. Wir sollten „bei Fuß gehen“ – schnell und langsam im Wechsel und dann stoppen. Einer nach dem anderen war dran ich dachte, mein Hund sitzt brav neben mir. Lucky aber sah sich gerade nach einer hübschen Dackeldame um und schaute in die entgegengesetzte Richtung.

„Würdest du bitte mit mir bei Fuß gehen, Lucky?“, sprach ich ihn an und merkte gar nicht, wie ich den Hund vermenschlichte. Auf unseren lockeren Spaziergängen mag das vielleicht gehen, hier aber war gerade Gehorsam angesagt. Und meinerseits Durchsetzungsvermögen. Und das mir, wo ich doch als spirituell orientierter Mensch viele Dinge sanft und mit Liebe regeln wollte.

Lucky machte sich auf in Richtung Dackeldame, während ich in die andere Richtung mit ihm gehen sollte. „Lucky …“, rief ich leicht genervt. „Kommm bitte … Luckyyy …. Komm her ….“

„Quatsch‘ keine Märchen!“, hörte ich den Hundetrainer hinter mir. „Die versteht der Hund ja doch nicht.“ Und gab mir dann Instruktionen, wie ich die Situation anders handhaben konnte.

„Quatsch‘ keine Märchen!“, hallte es noch länger in mir nach. Und das mir als Märchenschreiberin! Wo ich doch der Überzeugung war, das wir Menschen alle mehr Märchen hören, lesen und schreiben sollten, damit wir wieder mehr der inneren Weisheit, die in jedem von uns wohnt, lauschen lernen.

Inzwischen besah ich mir einen Mann Ende 30 und Besitzer eines kleine, ungestümen Mischlingshundes, der nun ebenfalls vorführen sollte, wie er mit der kleinen „bei Fuß geht“. Der Mann war über 1,80 m groß und ziemlich bullig. Er stand vornüber gebeugt zum Hund und säuselte: „Lissy, komm‘ doch jetzt bitte mit, wir müssen bei Fuß gehen lernen.“ Es sah zum Schreien komisch aus, wie dieser Hüne die kleine, kurzbeinige Hundedame bei fast 30° im Schatten mit Säuseleien dazu bewegen wollte, mit ihm bei Fuß zu gehen.

Er war tatsächlich ein Hundebesitzer, der wirklich Märchen mit seinem Hund quatschte – und bekam ebenfalls eine harte Ansage vom Hundetrainer, die nach wenigen Minuten eine entsprechende Wirkung zeigte.

In mir hallte dieser Nachmittag noch lange nach. Ich überdachte meine Einstellung zum „Nein-Sagen“ und zu Kommandos, die der Hund wirklich lernen musste, schließlich musste er in gefährlichen Situationen auch auf mich hören. Und viele Dinge mussten einfach trainiert werden, denn wir alle lernen durch üben, üben und noch einmal üben.

Warum ich das schreibe? Weil das Leben eine Geschichte ist. Life is a story“– oder ein Märchen. Nur nicht in Situationen, in denen man etwas über Grenzen lernen möchte – oder muss, um eine gewisse Ordnung zu erhalten. Dafür geben die Situationen, in denen die Ordnung aus den Fugen geraten ist, ja jede Menge Anlass darüber zu schreiben.

Was wäre also das Leben ohne die kleinen, alltäglichen Dramen und Lernmöglichkeiten? Langweilig wäre es, denn wir hätten uns nichts zu erzählen!

Begrüßen wir also unsere täglichen Herausforderungen und teilen Sie mit anderen, um unterhalten zu werden und etwas über das Leben zu lernen.

------- Gudrun Anders, Lebens- und Unternehmensberatung, Aachen ----
--------------------------------- www.gudrun-anders.de ------------------------------

Wenn Sie mehr über Storytelling erfahren möchten, lade ich Sie auf meinen Blog ein:
Life is a story! www.life-is-a-story.de


Donnerstag, 3. August 2017